⯈ Dieses Projekt steht zum Verkauf!

www.datenschutzbetreuer.de steht zum Verkauf! Mit diesem Projekt können Sie SOFORT als Datenschutzbeauftragter starten. Details:

  • Das Portal besteht aus 26 redaktionellen Texten (geschrieben von einem Datenschutzexperten/Juristen – Gesamt Wortanzahl ~ 22000 Wörter
    Ausführlicher theoretischer Bereich: https://www.datenschutzbetreuer.de/wie-funktioniert-datenschutz/
    Ausführlicher praktischer Bereich: https://www.datenschutzbetreuer.de/wie-datenschutz-umsetzen/
    Branchenspezifisch: https://www.datenschutzbetreuer.de/branchenspezifisch/
    Ratgeber ePrivacy- Webseiten Check: https://www.datenschutzbetreuer.de/dsgvo-eprivacy-webseiten-check/ (inkl. Infografik: https://www.datenschutzbetreuer.de/wp-content/uploads/dsgvo-webseite-infografik.png)
  • Das Portal besteht aus ca. 1800 Unterseiten (Städtebezogene Landingpages). Wurden erstellt um via Adwords zu werben. Beispiel: https://www.datenschutzbetreuer.de/nordrhein-westfalen/krefeld/. Die Inhalte der StädteLandingpages können einfach (Massen)bearbeitet werden. So ist es beispielsweise möglich branchenspezifisch & regional (zb. Datenschutzbeauftragter für Physiotherapeuten in Krefeld) zu werben.
  • Mitgliederbereich (digimember derzeit kostenlos)  https://www.datenschutzbetreuer.de/registrierung/ (derzeit 50 registrierte Nutzer).
    Im Mitgliederbereich befinden sich:
    Vorlage/Muster Auftragsdatenverarbeitungsvertrag
    Vorlage/Muster DSGVO Einwilligungserklärung
    Vorlage/Muster Information über die Erhebung von Kundendaten
    Vorlage/Muster Einverständniserklärung Verwendung Fotos & Videos
    Vorlage/Muster DSGVO Checkliste
    Vorlage/Muster Datenschutzvorfall melden 16 Punkte DSGVO-Checkliste Tool um die Webseite auf ePrivacy Cookies zu checken: https://cookiecheck.datenschutzbetreuer.de/de/
  • Projektinhalte:
    Webprojekt
    Domain
    Logo
    Texte

Pro Monat besuchen das Projekt rund 400 Besucher. Ein Projekt um als Datenschutzbeauftragter SOFORT zu starten. Bei Interesse und weiteren Infos kontaktieren Sie uns bitte per Kontaktformular.

DSGVO konform als Notar, Rechtsanwalt, Steuerberater

Notare, Rechtsanwälte und Steuerberater sind als Berufsgeheimnisträger für die oft hochpersönlichen und wirtschaftlich bedeutenden Informationen und Daten, die sie von Ihren Mandanten erhalten in der Regel durch gesetzliche Schweigepflichten und strenge Berufsordnungen bereits für datenschutzrechtliche Fragen sensibilisiert.

Überprüfung der Kanzleiorganisation

Mit der DSGVO wurden jedoch grundlegende Schutzrechte der Betroffenen zum Schutz ihrer personenbezogenen Daten gestärkt und schärfere Sanktionen, als dies bisher im BDSG der Fall war, eingeführt. Auch Freiberufler, wie Notare, Rechtsanwälte und Steuerberater unterfallen seit dem 25.05.2018 dem Anwendungsbereich der DSGVO.

Es ist daher auch für Sie als Notar, Rechtsanwalt oder Steuerberater die Überprüfung und ggf. Anpassung der eigenen Kanzleiorganisation an die geänderten rechtlichen Vorgaben notwendig. Dies insbesondere als Verletzungen der DSGVO auch die ohnehin schon strengen berufsrechtlichen Vorgaben und Haftungsmaßstäbe zusätzlich verschärfen könnten.

Grundlegende Fragen

Datenschutz in der Kanzlei umfasst nicht nur die EDV und die Anpassung der Kanzleisoftware.

Der Datenschutz beginnt schon bei den ersten handschriftlichen Aufzeichnungen im Rahmen der Mandatsaufnahme sowie bei der Erfassung von Daten im Rahmen des telefonischen Erstkontakts durch die Kanzleimitarbeiter. Er setzt sich über die Führung des Mandates bis zu dessen Beendigung und darüber hinaus fort.

Die mit der DSGVO eingeführten Pflichten zur Information über Art, Umfang und Dauer der Datenverarbeitung und -speicherung, insbesondere zur Einwilligung der Betroffenen, sind in jedem Verfahrensabschnitt des Mandats zu beachten.

Sie haben es als Notar, Rechtsanwalt oder Steuerberater nicht nur mit personenbezogenen Daten in Sinne von Artikel 4 Nr. 1 und Artikel 6 DSGVO zu tun, sondern oft auch mit den besonderen Kategorien von personenbezogenen Daten nach Artikel 9 DSGVO, deren Verarbeitung ebenso wie die Verarbeitung von Daten über strafrechtliche Verurteilungen und Straftaten nach Artikel 10 DSGVO besonderen Regeln unterliegt.

Sie sind als Notar, Rechtsanwalt oder Steuerberater für die Einhaltung des Datenschutzes in Ihrer Kanzlei persönlich verantwortlich, sei es für Ihre eigenen Mitarbeiter oder bei der Beauftragung externer Dienstleister im Wege Outsourcing, sog. Auftragsverarbeitern.

Hinweis

Achten Sie insbesondere darauf, dass Ihre Mitarbeiter ausreichend zu Fragen des aktuellen Datenschutzes nach der DSGVO ausgebildet und fortlaufend geschult sind.

Beim Outsourcing ist die sorgfältige Auswahl des Dienstleisters und die Gewähr für die Einhaltung aller berufsrechtlichen und datenschutzrechtlichen Fragen durch den Auftragsverarbeiter aufgrund entsprechender Vertragsgestaltungen von besonderer Bedeutung.

Für Anwälte, das beA

Bei Anwälten ist die technische Anbindung an das neue seit dem 03.09.2018 nach einigen Anlaufschwierigkeiten wieder erreichbare besondere elektronische Anwaltspostfach (beA) zu berücksichtigen.

Ist Ihre Kanzleisoftware und Ihre Kanzleiorganisation schon entsprechend angepasst? Seit dem 03.09.2018 sind alle Anwälte wieder zur zunächst passiven Nutzung und Erreichbarkeit über das beA verpflichtet. Wer sich bis zum 03.09.2018 noch nicht angemeldet hat, sollte dies möglichst umgehend nachholen, da wirksame Zustellungen und die damit verbundenen Rechtsfolgen ohne Rücksicht auf die eigene Nutzung möglich sind.

Aufgrund vieler noch offener Fragen und insbesondere durch die Rechtsprechung noch nicht abschließend geklärter Streitpunkte zum beA ist die sorgfältige Beobachtung des weiteren Verlaufs und der weiteren Entwicklung des beA von zusätzlicher Bedeutung.

Hinweis zur Aufsichtsbehörde

Für Berufsgeheimnisträger ist im Verhältnis zu den Aufsichtsbehörden die Vorschrift des § 29 Absatz 3 BDSG n. F. zu beachten. Danach sind die Befugnisse der Aufsichtsbehörden gegenüber Berufsgeheimnisträgern eingeschränkt, soweit die Befugnisse der Aufsichtsbehörden zur Untersuchung von Sachverhalten zu einer Verletzung der gesetzlichen Schweigepflichten als Notar, Rechtsanwalt oder Steuerberater führen würde. Erhält eine Aufsichtsbehörde dennoch Kenntnis von Sachverhalten, die der Schweigepflicht unterliegen, gilt die gesetzliche Schweigepflicht auch für die Aufsichtsbehörde.